Sechs unentbehrliche Leasingdrucker-Tipps

29/06/2017Lesezeit 3 Minuten

Büroausstattung, wie z. B. Drucker, kann manchem Unternehmen enorme Kosten verursachen. Drucker können zwar jahre- oder sogar jahrzehntelang im Einsatz bleiben, aber damit sich die Investition auszahlt, ist eine laufende Wartung notwendig. In der Zwischenzeit befindet sich die Technologie im ständigen Fortschritt, und es kommen regelmäßig neue, bessere Modelle auf den Markt.

Viele Unternehmen entscheiden sich dafür, Büroausstattung wie Multifunktionsdrucker zu leasen, eine ausgezeichnete Methode, den Investitionsaufwand auszugleichen und technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Beim Leasing von Geräten sind jedoch einige wichtige Schritte zu beachten, um die Netzwerksicherheit zu gewährleisten und vertrauliche Informationen zu schützen.

1. Kennen Sie Ihre Händler

Ein großer Vorteil beim Leasingdrucker ist, dass jemand anderes dafür verantwortlich ist, die Geräte zu warten und sich um sie zu kümmern. Stellen Sie sicher, dass Sie auf einen vertrauenswürdigen Händler zurückgreifen, bei dem auch Support im Angebot enthalten ist. Dann müssen Sie sich nicht selber darum kümmern, dass alles funktioniert. Schließlich haben Sie schon genug zu tun, oder?

2. Auf die Marke kommt es an

Es gibt nur wenig Normen bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen von eingebetteten Geräten wie Druckern. Die führenden Anbieter liefern in der Regel Drucker mit den aktuellsten Protokollen aus und sind besser darauf vorbereitet, mit Aktualisierungen auf neue Bedrohungen zu reagieren.

Vermeiden Sie No-Name-Drucker, die manchmal nicht über die neuesten Sicherheitsmerkmale oder Aktualisierungen verfügen.

3. Mauern Sie ihn ein

Ein mit dem Netzwerk verbundener Leasingdrucker kann einen einfachen und leicht zu übersehenden Zugangspunkt in das Netz darstellen und Kriminellen Zugriff auf vertrauliche Informationen Ihres Unternehmens ermöglichen.

Schützen Sie Drucker im Netz als erste Abwehrmaßnahme mit der Firewall des Unternehmens, anstatt sie direkt mit dem Internet zu verbinden.

4. Auf die Einstellung kommt es an

Drucker können über mehr als 200 Einstellungen verfügen, die sich auf die Konfiguration und die Sicherheit auswirken, z. B. voreingestellte Benutzernamen, Administratorkennwörter und Ports.

Vergewissern Sie sich, dass der Leasingdrucker nach dem Einrichten korrekt konfiguriert wird, und sperren Sie nicht verwendete Ports, um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Denken Sie außerdem daran, für jedes Gerät ein einzigartiges Administratorkennwort einzurichten und behalten Sie den Überblick darüber, wer berechtigt ist, Einstellungen vorzunehmen.

5. Regelmäßig aktualisieren

Jeden Tag werden neue Software-Sicherheitslücken und Schwachstellen entdeckt. Hersteller reagieren darauf, indem sie Updates herausgeben, um Geräte besser zu schützen. Halten Sie die Software mit Aktualisierungen auf dem neuesten Stand, um Hackern den Zugriff zu erschweren. Selbst wenn Ihr Händler einen Wartungsdienst für Ihre Drucker anbietet, sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass er immer über das neueste Update verfügt.

6. Die Festplatte löschen

Nach Ablauf des Leasingvertrags geht der Leasingdrucker an den Anbieter zurück, und Sie erhalten einen neuen. Dieser ältere Drucker – und dessen interne Festplatte – werden womöglich an jemand anderen verpachtet oder verkauft.

Die interne Festplatte sollte stets verschlüsselt sein – während sie im Gebrauch ist und wenn sie zurück an den Händler geht. Zusätzlich sollten Sie sicherstellen, dass vertrauliche Informationen regelmäßig von der internen Festplatte gelöscht werden, insbesondere bevor sie zurückgeschickt wird.

Wenn Sie diese einfachen Tipps befolgen, wird Ihr Leasingprinter zu der Bereicherung für Ihr Unternehmen, die er sein sollte, und nicht zu einer Gefahr für die Netzwerksicherheit.

 

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