Dieser KI-Assistent stellt Ihre Welt auf den Kopf

07/12/2017Lesezeit 2 Minuten

Bisher ist Science Fiction-Technik noch nicht überall im Alltag angekommen. Doch die Realität holt immer schneller auf: Ein KI-Assistent, der Ihren Terminkalender verwaltet, wäre vor fünf Jahren noch utopisch gewesen. Inzwischen verkaufen Startup-Unternehmen wie x.ai ein Tool, das die Rolle eines herkömmlichen Assistenten übernimmt und ihre Termine auf Zuruf für sie plant und koordiniert.

Klingt das überflüssig? Probieren Sie es doch aus. Warum sollten wir nicht solche konventionellen Aufgaben einer künstlichen Intelligenz überlassen? Doch es geht noch weiter. Ted Greenwald von WIRED formuliert es so: KI transformiert den Arbeitsplatz, und zwar den gesamten. Sie kann beispielsweise riesige Datenmengen zu einer Stellenanzeige auswerten und den besten Bewerber herausfiltern. Sie kann auch das Allgemeinwohl von Mitarbeitern analysieren. So können Chefs ihren Mitarbeitern mehr Aufmerksamkeit schenken, bevor ihre Leistungen absacken oder bevor sie dem Unternehmen auf irgendeine Weise schaden.

Keine Panik – das ist nichts Neues

Millionen von Menschen hatten Angst vor Computern, als diese in den 1980ern auf den Markt kamen. Man fürchtete sich zum Beispiel davor, dass Arbeitsplätze verloren gehen würden. Jahrzehnte später sind sie aus dem normalen Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern die Kommunikation und Weiterleitung von Informationen am Arbeitsplatz und steigern die Leistungsfähigkeit ihrer Nutzer.

Ein aktuelleres Beispiel ist Google, das seinen Software-Werkzeugen etwas KI-Magie verlieht. Beim Schreiben analysiert Googles künstliche Intelligenz das getippte Wort und schlägt automatisch To-do-Listen für Mitarbeiter vor. KI-Assistenten schlägt auch in Online-Formularen potenzielle Antworten auf Ihre Fragen vor – eine ultimative Zeitersparnis.

Auch Microsoft nutzt künstliche Intelligenz in Form eines neuen Tools in Word. Sie unterstützt Ihre Wortwahl beim Verfassen eines Texts und weist auf die falsche Wortwahl, schwache Ausdrucksweise, den Passiv und viele andere häufige Fehler hin und schlägt Korrekturen vor.

KI in kleinen Dosen

Einen Nachteil gibt es: Derzeit ließe sich nahezu alles im Büro automatisieren und für jede noch so kleine Aufgabe gibt es eine eigene Super-App. Das kann zum Horror für den Anwender und zu starken Kopfschmerzen in der IT-Abteilung führen. Eine Flut von Anmeldedaten und Passwörtern, ständige Updates und natürlich die Sicherheitsrisiken – all das gilt es zu bewältigen. Wann sollte man also auf ein KI-Tool zurückgreifen und wo lieber nicht? Es ist kompliziert. Denn viele dieser neuen Tools stecken noch in den Kinderschuhen. Unklar ist, ob sie wirklich bessere Entscheidungen treffen können als ihre menschlichen Pendants. Außerdem lässt sich das nicht oberflächlich bewerten. Wie messen Sie beispielsweise die Effektivität eines KI-Terminplaners?

Kurzum: Die künstliche Intelligenz sollte nicht die Aufgaben Ihrer Mitarbeiter erledigen, sondern sie dort entlasten, wo Menschen weniger Stärken haben. Beispielsweise bei der Analyse großer Datenmengen. Der KI-Assistent zieht gerade erst in unseren Alltag ein – momentan noch sehr subtil. Sein Potential ist jedoch bemerkenswert und das sollten wir unbedingt begrüßen.

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