Schützen Sie Ihre Kollegen aktiv vor Phishing

19/12/2017Lesezeit 2 Minuten

Wir haben es alle schon einmal erlebt. Ob auf der Facebook-Seite, beim Lesen des Twitter-Feeds oder E-Mails: manche Nachrichten machen uns neugierig, versprechen das große Glück oder sie kündigen ein spektakuläres Unheil an. Obwohl solche Phishing Methoden sofort unsere Alarmglocken schrillen lassen sollten, erkennt nicht jeder immer ihre boshafte Absicht. Wie verhindern Sie also einen Datenverlust aufgrund eines überneugierigen Kollegen?

Das Problem

Phishing Nachrichten sind gut durchdachte Cyber-Angriffe. Irgendwo hat sich nämlich jemand jedes Wort dieser Nachrichten sorgfältig überlegt. Das Ziel: Ihre sensiblen Daten auszuspionieren. Einige wählen Ihre Worte gewissenhafter als Andere, das Grundziel aber bleibt dasselbe: den Empfänger überzeugen, dass er es mit einer real existierenden Person zu tun hat.

Das Schwierigste daran: Phishing Angriffe finden sich inzwischen überall – hinter Posts auf sozialen Medien, Textnachrichten und jeder anderen Form von Kommunikation. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass jedes Kommunikationstool auch zum phishen verwendet werden kann.

So bleiben Sie wachsam

Der Erfolg von Phishing Versuchen lässt sich auf zwei Dinge reduzieren: dem Charisma des Angreifers und der Leichtgläubigkeit des Opfers. Die meisten Menschen realisieren beispielsweise nicht einmal, dass es sich über die Kommunikation per E-Mail am leichtesten betrügen lässt. Eine gute Verteidigungsstrategie muss mindestens die folgenden drei Schritte beinhalten:

1. Aufklärung

Zur Aufklärung Ihrer Kollegen dient am besten eine Demonstration, zu was Phishing Angriffe exakt im Stande sind. Informieren Sie dabei über die verschiedenen Methoden und wie sie sowohl den einzelnen Kollegen als auch dem Unternehmen schaden können.

2. Festigung

Die Festigung Ihrer Aufklärungsbemühungen ist entscheidend. Um das Thema dauerhaft in die Köpfe Ihrer Kollegen zu holen, könnten Sie beispielsweise vorgetäuschte Phishing Angriffe versenden und diejenigen Nutzer auszeichnen, die den Angriff als erstes erkennen. Erzeugen Sie eine gesunde Dosis Skepsis und klären Sie ihre Nutzer allgemein über sichere Surfpraktiken auf.

3. Beobachten

Haben Sie keine Angst, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Seien Sie proaktiv und halten Sie die Antiviren-Software, SPAM-Filter und Sicherheits-Patches im aktuell. Halten Sie Ausschau nach allgemeinen Lösungen zur Überwachung des Netzwerks und der Endgeräte. Und da auch der aufgeklärteste Nutzer irgendwann einen Fehler begeht, sollten Sie vielleicht über eine selbstheilende Infrastruktur nachdenken.

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