HP Artikel: Was diese fünf Grafiken über Nachhaltigkeit in der Geschäftswelt aussagen

04/10/2018Lesezeit 13 Minuten

Jedes Unternehmen sollte sich der Nachhaltigkeit verschreiben. Das ist gut für die Umwelt – und fürs Geschäft.

Nachhaltigkeit sollte in Unternehmen aller Branchen und Größen eine zentrale Rolle spielen. Denn auf der einen Seite ist sie eine soziale und ökologische Notwendigkeit, denn auch Unternehmen müssen, wie jeder einzelne von uns, ihren Teil dazu beitragen, dass künftige Generationen die Chance erhalten, so zu leben und sich so zu entfalten, wie wir es heute tun. Auf der anderen Seite kann die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit auch kurzfristigere Vorteile bringen. Wenn entsprechende Richtlinien in die Praxis umgesetzt werden, können sie zur Differenzierung führen und ein Signal für Kunden setzen, was möglicherweise sogar entscheidend sein kann, etwa bei Ausschreibungen. Die Prozesse und die Basisarbeit bei der Entwicklung einer nachhaltig ausgerichteten Unternehmensstrategie können zu Kosteneinsparungen führen und insgesamt die Effizienz im Unternehmen steigern.

Doch an dieser Stelle wird nicht bloß vage davon die Rede sein, warum Nachhaltigkeit gut für die Umwelt und gut für die Wirtschaft ist, sondern wir werden uns eingehender mit den Details befassen. Warum sollte also auch Ihr Unternehmen Geschäftspraktiken für nachhaltiges Wirtschaften umsetzen? Was können Sie tun, um Ihre Energieeffizienz zu steigern und Ihre Klimabilanz zu verbessern? Inwieweit können die Entscheidungen, die Sie in Bezug auf die IT treffen, dabei hilfreich oder hinderlich sein? Die folgenden fünf Grafiken und die dazugehörigen Erläuterungen sollen Ihnen helfen, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit im Büro auseinanderzusetzen. Sie veranschaulichen, warum Nachhaltigkeit für Ihr Unternehmen so wichtig ist.

1. Nachhaltigkeit sollte in Ihrem Unternehmen Priorität haben – aber Sie brauchen ein Business Case und eine Strategie

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Laut einem Forschungsbericht von MIT Sloan aus dem Jahr 2017 steht Corporate Sustainability am Scheideweg, 90 Prozent der Unternehmen halten eine Nachhaltigkeitsstrategie für wichtig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. In der jüngsten globalen Umfrage von McKinsey zum Thema Nachhaltigkeit geben sechs von zehn Befragten an, dass sich ihr Unternehmen mehr für Nachhaltigkeit engagiert als noch vor zwei Jahren. In einigen Branchen stieg dieser Anteil sogar auf mehr als 80 Prozent.

Was ist der Grund für das wachsende Interesse an etwas, das für das Kerngeschäft der meisten Unternehmen nachrangig zu sein scheint? McKinsey zeigt eine Reihe von Faktoren auf, wobei der wichtigste (und der am schnellsten wachsende) Faktor der ist, dass Nachhaltigkeit mit den Zielen oder Werten des Unternehmens im Einklang steht. Die Befragten vertraten jedoch auch die Ansicht, dass das Thema Nachhaltigkeit zum Aufbau, Erhalt oder zur Verbesserung des Rufs ihres Unternehmens beitragen könnte, dass dieses Engagement den Erwartungen der Kunden entspricht und dass es ihrem Unternehmen dabei geholfen hat, neue Wachstumsmöglichkeiten zu entwickeln und ihre betriebliche Effizienz zu verbessern.

Mit anderen Worten: Nachhaltigkeit ist gut für das Unternehmen, sein Image und seinen Ruf, kann aber auch dazu beitragen, das Unternehmen zu optimieren und neue Chancen zu nutzen. Das sagen die Befürworter der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft schon seit Langem. Im Jahr 2009 schrieben Ram Nidmolou, C.K. Prahalad und M.R. Rangaswami einen Artikel für die Harvard Business Review mit dem Titel „Why Sustainability is Now the Key Driver of Innovation“. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass Nachhaltigkeit eine Quelle für organisatorische und technologische Innovationen ist, die Umsätze und Gewinne fördern“, so der Artikel. „Die Umstellung auf umweltverträgliche Prozesse senkt die Kosten, weil die Unternehmen letztlich die nötigenVerbrauchsmaterialien reduzieren. Darüber hinaus werden damit zusätzliche Einnahmen aufgrund optimierter Produkte oder neue Geschäftschancen generiert. Und weil dies den Zielen der Innovationstätigkeit von Unternehmen entspricht, zeigt sich, dass umsichtige Unternehmen Nachhaltigkeit heute als neue Grenze für Innovationen betrachten.“

Zahlreiche Beispiele belegen dieses. McKinsey führt als Beispiel unter anderem eine große Brauerei an, die etwa 150 mögliche Verbesserungen ermittelt hat, mit denen sie den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren und gleichzeitig 200 Millionen Dollar über einen Zeitraum von fünf Jahren einsparen kann. Ähnlich erarbeitete ein Wasserversorgungsunternehmen beim Vergleich seiner Nachhaltigkeitsleistung mit anderen Versorgungsunternehmen Veränderungen, mit denen sich die Anzahl an Leckagen und Kundenreklamationen reduzieren und gleichzeitig die Betriebskosten um 25 Prozent senken ließen.

Ein durchschnittliches Unternehmen mit einem durchschnittlichen Bürobetrieb ist zwar wahrscheinlich nicht in der Lage, Effizienzgewinne oder Einsparungen in dieser Größenordnung zu erzielen, aber auch mit vielen kleinen Veränderungen lässt sich eine Wirkung erzielen. Durch das Formulieren einer Nachhaltigkeitsstrategie eröffnet sich Ihnen die Möglichkeit, sich mit allen Bereichen Ihres Unternehmens intensiv auseinanderzusetzen und herauszufinden, wo Sie Energie sparen und Abfall vermeiden können. An den Stellen, an denen Sie Energie sparen und eine Ressourcenverschwendung vermeiden, arbeiten Sie auch effizienter und sparen Geld. Seit 2014 konnte McKinsey beobachten, dass Ressourceneffizienz und finanzielle Performance in engem Zusammenhang stehen, wobei die Unternehmen mit den fortschrittlichsten Nachhaltigkeitsstrategien am besten abschneiden.

Entscheidend ist jedoch eine Strategie und ein Business Case für Nachhaltigkeit. Laut den MIT Sloan-Untersuchungen verfügen nur 60 Prozent der Unternehmen über eine solche Strategie und nur 25 Prozent über einen Business Case. Es ist der Business Case, der Innovationen, neue Prozesse und neue Geschäftsmodelle vorantreibt, und es sind die Unternehmen, die sich auf wesentliche Themen konzentrieren, die am ehesten von ihren Nachhaltigkeitsmaßnahmen profitieren und bis zu 50 Prozent höhere Gewinne ausweisen.

Schließlich kann es sich kein Unternehmen leisten, den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Unternehmenswerten oder dem Ruf des Unternehmens zu ignorieren. Da sich immer mehr Unternehmen der Nachhaltigkeit verschrieben haben und über ihre Fortschritte und Ziele berichten, geraten auch die Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeiten, zunehmend unter Druck, sich an derartigen Zielen auszurichten. Darüber hinaus können bereits unternommene Schritte zur Umsetzung von Zielsetzungen für mehr Nachhaltigkeit die Erfüllung dieser Anforderungen in Zukunft erleichtern. So wird Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil, den sich ratsamer Weise auch Ihr Unternehmen sichern sollte.

2. Die Kreislaufwirtschaft ist da – und sie ist die Zukunft02

Die Kreislaufwirtschaft ist ein weiteres Schlagwort, aber auch in diesem Fall ein Schlagwort mit Substanz. Während die lineare Wirtschaft, bei der natürliche Ressourcen gewonnen und zu Produkten verarbeitet werden, die dann genutzt und weggeworfen werden, kurzfristig für einen Großteil des 20. Jahrhunderts funktionierte, erweist sie sich nun nicht länger als wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll. Die Unternehmen von morgen bauen auf ein Kreislaufmodell, bei dem Produkte und Materialien nicht weggeworfen, sondern in das Unternehmen oder die Lieferkette zurückgeholt und wiederverwendet werden, wobei der Schwerpunkt auf Langlebigkeit und Wiederaufbereitung liegt. Knappe Ressourcen werden durch erneuerbare, recycelbare oder biologisch abbaubare Ressourcen ersetzt, wodurch das Ansammeln von Abfall vermieden wird. Anstatt auf immer kürzere Upgrade- und Austauschzyklen zu setzen, versuchen die Hersteller, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern und Plattformen und Dienstleistungen um sie herum aufzubauen.

Das mag wie das Hirngespinst eines militanten Umweltschützers anmuten, aber im Hier und Jetzt entstehen langsam immer mehr Kreislaufwirtschaften. Bei HP beispielsweise liegt der Fokus auf Prozessen, die kontinuierlich langlebigere Produkte und Materialien zurückgewinnen und wiederverwenden, sodass diese fortlaufend in den Produktlinien von HP präsent sind, anstatt als zu Abfall enden.

Im Jahr 2016 hat das Innovations- und Recyclingzentrum von HP mehr als 720 Tonnen an Produkten recycelt, die das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben, wobei die Materialien anschließend beim PC- und Druckerhersteller in der Hauptproduktionsstätte am selben Standort verwendet wurden. 47 Prozent der neuen HP Desktop-Produkte für die gewerbliche Nutzung enthalten mehr als zehn Prozent recycelte Kunststoffe, während 70 Prozent der HP Displays für die gewerbliche Nutzung mehr als zehn Prozent PCR-Kunststoffe enthalten, wobei 26 Prozent der Displays mehr als 40 Prozent PCR-Kunststoffe enthalten. Insgesamt hat HP 119.900 Tonnen Hardware und Verbrauchsmaterialien dem Recycling zugeführt.

Andere Produkte sind nicht recycelbar, bleiben dafür aber aktiv im Einsatz. Im Jahr 2016 hat HP 5,05 Millionen Hardware-Einheiten repariert und 1,25 Millionen Einheiten wiedervermarktet. HP erzielt neue Umsätze mit vorhandenen Produkten. Die Kunden erhalten voll funktionsfähige, immer noch einwandfreie Geräte zu geringeren Preisen.

Und nicht nur HP unternimmt Schritte in Richtung Kreislaufwirtschaft. Schätzungen zufolge wird bis zum Jahr 2025 eine Verlagerung hin zur Kreislaufwirtschaft einen geschätzten wirtschaftlichen Wert von einer Billion Dollar generieren, mehr als 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen und über 100 Millionen Tonnen Abfall vermeiden können.

3. Mit innovativen Technologien lässt sich Energie sparen – und sie sind günstiger im Unterhalt03

Die Nutzungsdauer neuer Produkte zu verlängern, ist ein guter Ansatz, aber das bedeutet nicht, dass sinnvoll ist, an veralteter Technologie festzuhalten. Neue Prozessortechnologien und PC-Formfaktoren verändern die IT. Seit 2010 ist der Energieverbrauch der HP Personal Systems-Produkte um durchschnittlich 34 Prozent gesunken. Der HP Elite Slice Business-PC ist 70 Prozent kleiner als die vorherige Generation von HP EliteDesk 800 G2 Small Form Factor-PCs und bis zu 50 Prozent energieeffizienter. Die HP Z2 Mini G3 Workstation ist bis zu 52 Prozent energieeffizienter als die HP Z250 Small Form Factor Workstation. In puncto Haltbarkeit und Reparierbarkeit haben sich die Produkte von HP geradezu sprunghaft weiterentwickelt.

Diese Trends sind auch bei den Druckern von HP zu beobachten. Die tintenbasierte PageWide Technologie ist deutlich energieeffizienter als herkömmliche Lasertechnologien. Diese Drucker reduzieren laut unabhängigen Analysen den Energieverbrauch um bis zu 71 Prozent, verursachen bis zu 95 Prozent weniger Verbrauchsmaterial- und Verpackungsabfälle und reduzieren den CO2-Ausstoß beim Drucken um bis zu 80 Prozent. Nicht, dass die Entwicklung der Lasertechnologie stillstehen würde. Seit 2010 hat HP den Energieverbrauch seiner LaserJet-Produktreihe um durchschnittlich 56 Prozent gesenkt, und die neuesten Modelle, die von der JetIntelligence-Tonerkartuschentechnologie unterstützt werden, verbrauchen im Betrieb bis zu 42 Prozent weniger Energie als die Vorgängermodelle und tragen bis zu 55 Prozent weniger CO2-Emissionen bei.

Ein geringerer CO2-Ausstoß ist gut für die Umwelt, aber diese Energieeffizienz führt auch unmittelbar zu niedrigeren Betriebskosten. Darüber hinaus spielt die verbesserte Leistung neuer LaserJet und PageWide Drucker eine Rolle bei der Konsolidierung, sodass ein neuer Drucker die gleiche Arbeitslast wie mehrere alte Drucker bewältigen kann. Mit Pull-Printing, bei dem Druckaufträge nur nach Authentifizierung am Drucker gedruckt werden, und der Option, den beidseitigen Druck standardmäßig zu aktivieren, haben Sie die Möglichkeit, den Papierverbrauch zu reduzieren und die Druckkosten zu minimieren. Das ist gut für die Nachhaltigkeit – und für das Geschäftsergebnis Ihres Unternehmens.

4. Technologien sind nicht nur Teil des Problems, sondern auch Teil der Lösung04

Technologien werden oft als Ursache sozialer und wirtschaftlicher Probleme genannt. Die Geräteherstellung verschlingt unsere knappen Ressourcen. Smartphone-Apps, Konsolenspiele und YouTube halten Kinder vom Lernen ab. Soziale Netzwerke zerstören die Privatsphäre und korrumpieren unsere politischen Systeme. Doch als Triebkraft für Umwälzungen und Optimierungen können Technologien unser Leben auch zum Besseren verändern. Im besten Fall können die Technologien Teil der Lösung unserer größten Nachhaltigkeitsprobleme sein.

Denken Sie nur an die Umweltauswirkungen von Geschäftsreisen. Nach Angaben des WWF können sie für mehr als 50 Prozent des CO2-Ausstoßes eines Unternehmens verantwortlich sein. Wenn europäische Unternehmen ihre Geschäftsreisen um 20 Prozent reduzieren würden, könnte damit dieselbe Menge an CO2-Emissionen eingespart werden, die sich einsparen ließe, wenn man ein Drittel der Autos in Großbritannien von der Straße nehmen würde. Ein Teil dieser Reisen durch Videokonferenzen oder andere Formen der Telepräsenz zu ersetzen, könnte sich maßgeblich auf die Klimabilanz eines Unternehmens auswirken. Unilever hat in nur zwei Jahren ein Telepräsenzprogramm in 30 Ländern eingeführt, mit dem sich 14.500 Kurzstreckenflüge und mehr als 23.500 Langstreckenflüge erübrigt haben. Das Ergebnis? Eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 113.500 Tonnen bei gleichzeitiger Kosteneinsparung von 40 Millionen Euro.

Und wie sieht es mit der Verbesserung von Service und Zuverlässigkeit aus? HP integriert Sensoren in die neuen Modelle seiner A3-Drucker- und Multifunktionsdrucker, sodass diese Geräte über einen längeren Nutzungszeitraum zuverlässiger arbeiten und Benutzer oder Serviceanbieter proaktiv vor Störungen warnen, damit diese sie beheben können, bevor sie gravierende Auswirkungen haben. Dies verlängert die Lebensdauer der Geräte und stellt sicher, dass sie über viele Jahre hinweg einen einwandfreien Service bieten.

Den größten Einfluss auf die Zukunft könnten jedoch die Veränderungen in der Fertigungstechnik haben. HP geht davon aus, dass die Multi Jet Fusion-Technologie für den 3D-Druck dazu beitragen kann, eine vierte industrielle Revolution in Gang zu setzen und gleichzeitig den Wandel in der nachhaltigen Fertigung voranzutreiben, Teile leichter und effizienter zu gestalten, ihre Recyclingfähigkeit zu verbessern und die herkömmliche Lieferkette neu zu erfinden. Sie ermöglicht es den Herstellern, hochspezialisierte, kundenspezifische Teile vor Ort und nach Bedarf zu drucken, wodurch Abfall, Transportkosten und CO2-Emissionen reduziert und gleichzeitig weniger Bestände transportiert und gelagert werden können. Verbinden Sie dies mit dem vermehrten Einsatz von recycelten Kunststoffen und Sie haben ein Herstellungsverfahren, das die Kreislaufwirtschaft nutzt. Und das alles ist gut für die Umwelt, hilft aber auch den Herstellern, wirtschaftlicher zu arbeiten. Das steigert die geschäftliche Agilität.

5. Managed Services sind ein großer Gewinn in Sachen Nachhaltigkeit 05

Suchen Sie nach einem einfachen Weg, um die Nachhaltigkeit und Ihre CO2-Bilanz zu verbessern? Die Einführung von Managed Print Services und Device-as-a-Service ermöglicht genau das. Der Serviceanbieter kommt zu Ihnen und bewertet Ihre Workflows, Ihre vorhandene Geräteausstattung, Ihre Praktiken und Prozesse sowie Ihre Anforderungen. Er kann Ihnen dann Geräte und Strategien empfehlen, die Ihnen helfen, den Energieverbrauch zu senken, die Abfallmengen zu reduzieren und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken. Und wenn Sie trotz alledem noch die Budgetverantwortlichen überzeugen müssen, können Sie anführen, dass sich mit diesen Lösungen bei einem großen Teil Ihrer IT-Ausgaben hohe Investitionskosten durch langfristigere, vorhersagbare Betriebskosten ersetzen lassen.

Beim Drucken empfiehlt der MPS-Anbieter möglicherweise, eine große Anzahl verschiedener Laserdrucker durch eine Reihe kleinerer, standardmäßiger und leistungsstarker Multifunktionsdrucker mit geringerem Verbrauchsmaterialbedarf zu ersetzen und zu konsolidieren. Er schlägt die Umsetzung von Druckrichtlinien vor, die die Sicherheit erhöhen, den Papierverbrauch minimieren und sicherstellen, dass Sie immer die nötigen Verbrauchsmaterialien zur Hand haben, ohne riesige Vorräte anlegen zu müssen. HPs Managed Print Services ermöglichen in der Regel eine Verringerung des Energieverbrauchs um 20 bis 40 Prozent, die bis zu 80 Prozent ansteigen kann. Bei einigen Unternehmen lässt sich der Papierverbrauch um 25 Prozent bzw. Millionen von Seiten verringern.

In einem Fall sparte ein Kunde 100.000 Seiten pro Quartal durch den Einsatz von Pull-Printing- und PIN-Printing-Lösungen ein, mit denen die Anzahl der nicht abgeholten Druckaufträge und Fehldrucke um bis zu 30 Prozent reduziert werden können. HP schätzt, dass der Einsatz von MPS-Lösungen auch einen erheblichen Einfluss auf den Bedarf an Verbrauchsmaterialien hat, den Materialverbrauch um 57 Prozent pro Druckseite reduziert und den CO2-Ausstoß beim Kauf und der Entsorgung von Tinte um bis zu 84 Prozent reduziert.

Die British Library erzielte mit der Umstellung auf Managed Print Services mit HP und der DTP Group eine Verkleinerung der Zahl der Drucker von über 850 auf weniger als 200 Geräte mit Remoteverwaltung zur frühzeitigen Erkennung von Störungen und geringen Tonerständen. Eine Pull-Printing-Lösung reduzierte den Papierverbrauch und ermöglichte es den Benutzern, ihre Dokumente an jedem vernetzten Drucker abzuholen. Dadurch konnte der Papierverbrauch um 125.000 Blatt gesenkt werden, wodurch sich 3.475 kg CO2-Emissionen einsparen und die Stromkosten um über 72 Prozent senken ließen. Die Gesamtausgaben für den Druck konnten um über 20 Prozent gesenkt und die Produktivität der Mitarbeiter gesteigert werden. Das ist sowohl für die Wirtschaft als auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit eine enorme Verbesserung.

Ähnliche Vorteile können sich mit einer Device-as-a-Service Strategie ergeben, bei der der Anbieter eine optimale Kombination aus PCs, Laptops und mobilen Geräten empfiehlt, um die Anforderungen der einzelnen Abteilungen im Unternehmen zu erfüllen. Der Anbieter kann Geräte kaufen und konfigurieren, um die Energieeffizienz und das Energiemanagement zu priorisieren. Er kann so Support für die Geräte bieten, der ihren Lebenszyklus verlängert und sicherstellt, dass sie wieder in die Kreislaufwirtschaft zurückgeführt werden, wenn ihre Nutzungsdauer in Ihrem Unternehmen vorbei ist. Darüber hinaus können DaaS-Lösungen dazu beitragen, die Kosten zu senken und gleichzeitig sicherzustellen, dass sich das Geräteangebot an die sich ändernden Anforderungen des Unternehmens anpasst.

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